Viele Tierarten sind noch unentdeckt
Nach Ansicht von Kryptozoologen, die
weltweit nach verborgenen Tierarten
(Kryptiden) suchen, leben auf der Erde
noch zahlreiche unbekannte Spezies, die
ihrer Entdeckung harren. Bisher sind auf
unserem „blauen Planeten“ etwa 1,5 Millionen
Tierarten bekannt. Manche Wissenschaftler
vermuten, dass mehr als 15
Millionen Tierarten noch unentdeckt bzw.
unbeschrieben sind.
Der verhältnismäßig junge Forschungszweig
der Kryptozoologie wurde von dem
belgischen Zoologen Bernard Heuvelmans
(1916–2001) um 1950 benannt und
gegründet. Er sammelte Tausende von
Berichten, Legenden, Sagen, Geschichten
und Indizien verborgener Tiere und
prägte durch seine Fleißarbeit die Kryptozoologie
nachhaltig.
Als Zweige der Kryptozoologie gelten die
Dracontologie, die sich mit den Wasserkryptiden
befasst, die Hominologie,
die sich mit Affenmenschen beschäftigt,
und die Mythologische Kryptozoologie,
welche die Entstehungsgeschichte von
Fabelwesen erforscht. Die Kryptozoologie
bewegt sich teilweise zwischen seriöser
Wissenschaft und Phantastik.
Kryptozoologen wollen nicht glauben,
dass unser Planet schon sämtliche zoologischen
Geheimnisse preisgegeben hat,
obwohl Satelliten regelmäßig die ganze
Erdoberfläche überwachen. Nach ihrer
Ansicht bleibt das, was unter dem Kronendach
tropischer Regenwälder oder in
den Tiefen der Ozeane existiert, selbst
modernster Spionage-Technik verborgen.
Den Kryptozoologen zufolge gibt es auf
der Erde noch erstaunlich viele bisher unbekannte
Tierarten zu entdecken.
Auf allen fünf Erdteilen – so glauben
Kryptozoologen – leben beispielsweise
große „Affenmenschen“. Die bekanntesten
von ihnen sind „Yeti“ im Himalaja,
„Bigfoot“ in Nordamerika, „Orang
Pendek“ („kurzer Mensch“) auf Sumatra
und „Alma“ in der Mongolei. Als Affenmenschen
gelten auch „Chuchunaa“ in
Ostsibirien, „Nguoi Rung“ in Vietnam,
„De-Loys-Affe“ in Südamerika, der
„Stinktier-Affe“ aus Florida, „Yeren“ in
China und „Yowie“ in Australien.
Als Affenmenschen werden – laut „Wikipedia“
– „affenähnliche“, das heißt nicht
mit allen Merkmalen der Art Homo sapiens
ausgestattete Vertreter der „Echten
Menschen“ (Hominiden), bezeichnet. Sie
gehören zu den bekanntesten Landkryptiden.
Ernst Probst, der Autor dieses Buches
über „Affenmenschen“, ist weder Kryptozoologe,
noch glaubt er an die Existenz
von „Affenmenschen“. Trotzdem fand er
dieses Thema interessant genug, um darüber
zu schreiben.
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